Sauer macht lecker:

Während der Weißkohl eingelegt wird, verwandeln die darin enthaltenen nützlichen Bakterien den natürlichen Zucker in Milchsäure. Die ist nicht nur ein perfektes Konservierungsmittel, sondern auch ein echter Volltreffer für die Darmgesundheit. Ob Verdauung, Immunsystem oder eine Gewichtsabnahme: Sauerkraut bietet echte Power für den ganzen Körper. Dabei ist er ganz einfach selbst gemacht. Alles, was Sie benötigen, ist ein großes Glas für die Aufbewahrung, ca. 1kg Weißkohl, 20g Meersalz und optionale Geschmacksnoten wie Wacholder, Kümmel oder Nelken.

So fermentieren Sie Ihr Sauerkraut selbst:
Als erstes entfernen Sie den Strunk und die äußeren Blätter des Weißkohls und schneiden ihn anschließend in dünne Streifen. Je nach Geschmack können Sie ihn auch hobeln oder raspeln, dann ergibt es jedoch eher kurze Stücke.

Nun wird der Kohl mit dem Salz in einer großen Schüssel vermengt und mit den Händen so lange geknetet und ausgedrückt, bis sich auf dem Grund der Schüssel einiges an Flüssigkeit bildet. Sie können die Gewürze nun hinzufügen, wenn Sie möchten oder erst am Ende, je nachdem, wie intensiv der Geschmack sein soll. Schließlich wird der Kohl Schicht für Schicht in das Glas gegeben. Dabei darauf achten, dass jede einzelne Schicht festgedrückt wird und der Kohl am Ende vollständig mit Flüssigkeit bedeckt ist. Damit das Kraut beim Fermentieren nicht überläuft, das Glas nicht bis zum Rand befüllen.

Nun heißt es warten. Das Glas kann oben einfach mit etwas Folie abgedeckt werden, wichtig ist, dass das Kraut immer mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die ersten 5-7 Tage einfach bei Raumtemperatur in der Küche stehen lassen (Direktes Sonnenlicht vermeiden) und danach mit richtigem Deckel auf dem Glas in den Kühlschrank stellen.

Nach ca 2-3 Wochen sollte es fertig sein – dazu einfach den Geschmackstest machen. Wenn es weiter im Kühlschrank aufbewahrt wird, hält es dort sogar einige Monate.

Guten Appetit!