Es ist soweit:

Die Spargelsaison ist eröffnet.

Sie ist immer nur kurz, aber deshalb auch immer etwas Besonderes: Die Spargelsaison ist in vollem Gange und verwöhnt uns noch bis Mitte Juni mit den köstlichen und gesunden Stangen in Weiß und Grün aus der lokalen Landwirtschaft. Klar ist: je mehr Sauce Hollandaise darüber vergossen wird, desto ungesünder wird das Ganze leider, aber der Spargel selbst gibt alles, um zu einer der nähstoffreichsten Gemüsesorten überhaupt zu zählen. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Spargel besteht zu 93% aus Wasser und kommt bei 100 Gramm auf gerade einmal 18kcal.
  • Er ist prallgefüllt mit Nährstoffen und enthält Eiweiß, Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Natrium, Niacin und Eisen.
  • 500g Spargel decken den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure, außerdem 90% des Vitamin E-Bedarfs und 50% des Bedarfs an Vitamin B1 und B2.
  • Er enthält viele Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, wie den Faserstoff Inulinder die Darmflora kräftigt. Die Aminosäure Asparaginsäure ist außerdem am Harnstoffzyklus beteiligt und wirkt harntreibend.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn jemand eine eingeschränkte Nierenfunktion oder einen dauerhaft erhöhten Harnsäurespiegel im Blut hat. Denn dann kann der Genuss von zu viel Spargel zu Gicht führen. Sogenannte Purine werden im Körper in Harnsäure umgewandelt – und bei einer eingeschränkten Nierenfunktion nicht ausgeschieden, sondern angereichert. Wenn sich dann winzige Kristalle daraus bilden, rufen diese in den Gelenken Rheumaartige Schmerzen hervor.

Grüner Spargel wächst im Gegensatz zu seinem weißen Kollegen oberhalb der Erde. Er enthält deshalb mehr Vitamin C und Betacarotin als er und schmeckt etwas herzhafter.

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