BUPRENORPHIN-HEXAL sublingual 0,2 mg SUT
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31,07 €*

PZN: 09095025
Grundpreis: 0,44 €/St
Inhalt: 70 St
Sublingualtabletten

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Rezeptart:

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise, je nach gewählter Versandart

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetik: Nein
Lebensmittel: Nein
Nahrungsergänzungmittel: Nein
Packungsnorm: N3
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
Monopräparat: Ja
PZN: 09095025
Produktname: BUPRENORPHIN-HEXAL 0.2MG
Anbieter: Hexal AG
Packungsgröße: 70 St
Darreichungsform: Sublingualtabletten
Wirksubstanz: Buprenorphin hydrochlorid
Anwendungshinweise

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht zwischen 35 kg und 45 kgEinzeldosis?1 SublingualtabletteGesamtdosis?3-4-mal täglichWann?im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?Jugendliche mit einem Körpergewicht über 45 kg und ErwachseneEinzeldosis?1-2 SublingualtablettenGesamtdosis?3-4-mal täglichWann?im Abstand von 6-8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit

Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lassen Sie das Arzneimittel zergehen bzw. schmelzen und in der Mundhöhle wirken. Legen Sie das Arzneimittel dafür unter die Zunge. Während der Anwendung sollten Sie nichts essen oder trinken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu einer Pupillenengstellung, Sedierung, niedrigem Blutdruck, Atemschwäche, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Erschlaffung der Skelettmuskulatur, feuchtkalte Haut und zu einer Pulsverlangsamung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete

- Starke und sehr starke Schmerzen

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Buprenorphin gehört zur Gruppe der so genannten opioiden Schmerzmittel und hat eine schmerzstillende Wirkung. Der Wirkstoff bindet an spezielle Bindungsstellen (die so genannten Opiat-Rezeptoren). Buprenorphin setzt die Schmerzempfindung im Rückenmark und im Gehirn herab. Dadurch lindert der Wirkstoff starke bis sehr starke Schmerzen und unterdrückt zudem bei Opioid-abhängigen Personen Entzugssymptome.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette

StofftypStoffnameStoffmenge
Stofftyp:WirkstoffStoffname:Buprenorphin hydrochloridStoffmenge:0,216 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:BuprenorphinStoffmenge:0,2 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:CitronensäureStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Lactose-1-WasserStoffmenge:+
Stofftyp:entsprichtStoffname:LactoseStoffmenge:42,7 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:MannitolStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Natriumcitrat-2-WasserStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:NatriumstearylfumaratStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Maisstärke, vorverkleistertStoffmenge:+
Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Drogenabhängigkeit (Opioide)
- Ersatz bei Drogensucht (Opioide)
- Schwere Atemschwäche
- Stark eingeschränkte Leberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 35 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Sedierung
- Schwindelgefühl
- Erschöpfung
- Schlaflosigkeit
- Benommenheit
- Drehschwindel
- Übelkeit
- Kopfschmerzen
- Pupillenengstellung
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Verlangsamte Atmung
- Atemschwäche
- Erbrechen
- Schwitzen
- Überempfindlichkeit
- Verwirrtheit
- Hochstimmung
- Nervosität
- Depression
- Psychosen
- Sinnestäuschung
- Entfremdungserlebnisse ohne Realitätsverlust
- Orientierungsstörung
- Missstimmung
- Rastlosigkeit
- Sprachstörungen
- Missempfindungen
- Schwerste Bewusstseinsstörung (Koma)
- Zittern
- Erschöpfung
- Mundtrockenheit
- Muskelkrampf
- Koordinationsstörung
- Verschwommenes Sehen
- Doppeltsehen
- Sehstörung
- Bindehautentzündung
- Ohrgeräusche
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Langsamer Puls (Bradykardie)
- Blaufärbung der Haut
- AV-Block 2. Grades (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
- Bluthochdruck
- Blässe
- Kurzatmigkeit
- Atemnot
- Aussetzen der Atmung
- Atemstillstand
- Verstopfung
- Verdauungsbeschwerden
- Blähungen
- Durchfall
- Appetitlosigkeit
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Störungen beim Wasserlassen
- Harnverhalt
- Allgemeine Schwäche
- Unwohlsein
- Flüchtige, spontane Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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