IRENAT Tropfen 40 ml
PZN: 00528600
Grundpreis: 510,50 € / l
20,42 €*

sofort verfügbar

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetik: Nein
Lebensmittel: Nein
Nahrungsergänzungmittel: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
Monopräparat: Ja
PZN: 00528600
Produktname: IRENAT
Anbieter: Alliance Pharma (Ireland) Limited
Packungsgröße: 40 ml
Darreichungsform: Tropfen zum Einnehmen
Wirksubstanz: Natriumperchlorat-1-Wasser
Anwendungshinweise

Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Behandlungsbeginn (die 1-2 Wochen der Therapie):

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?10 TropfenGesamtdosis?4-5 mal täglichWann?nach der Mahlzeit

Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis 5 mal 15 Tropfen pro Tag erhöht werden.

Folgebehandlung:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?Kinder von 6-14 JahrenEinzeldosis?1 TropfenGesamtdosis?3-6 mal täglichWann?nach der Mahlzeit

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?5 TropfenGesamtdosis?4 mal täglichWann?nach der Mahlzeit

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu verdünnen Sie es mit Wasser (ca. 150 ml).

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken unverdünnter Mengen wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Es kann zu Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall kommen.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete

Zur Behandlung von:

- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Vorbereitung auf Untersuchungen der Schilddrüse

- Schutz der Schilddrüse(vor radioaktivem Jod)

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wird bei einer Überfunktion der Schilddrüse eingesetzt. Ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone, die bei einer Überfunktion in zu großem Ausmaß gebildet werden, ist das Iod. Der Wirkstoff unterdrückt die Produktion von Schilddrüsenhormonen, indem er die Aufnahme des benötigten Iods in die Schilddrüse hemmt. Ist zuwenig Iod in der Schilddrüse vorhanden, kann sie auch nur noch eine begrenzte Menge an Hormonen bilden.
Daher wird Perchlorat auch eingesetzt, um die Schilddrüse vor radioaktivem Iod zu schützen. Radioaktivem Iod wird der Körper bei manchen diagnostischen Untersuchungen ausgesetzt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 ml Tropfen = 15 Tropfen

StofftypStoffnameStoffmenge
Stofftyp:WirkstoffStoffname:Natriumperchlorat-1-WasserStoffmenge:344,14 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:NatriumperchloratStoffmenge:300 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:AmmoniumchloridStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:MagnesiumchloridStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:CalciumchloridStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Wasser, gereinigtesStoffmenge:+
Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Kropf, beweglicher, der beim Einatmen vorrübergehend in den Brustkorb herabtreten kann(retrosternales Struma, Tauchkropf)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Hautausschlag
- Hautrötung
- Juckreiz
- Mundtrockenheit
- Reizerscheinungen im Mund und im Rachen, zum Teil mit Entzündung der Mund- und Rachenschleimhaut
- Gelbsucht
- Lymphknotenschwellung
- Gelenkschmerzen, auch mit Fieber
- Muskelkrämpfe
- Missempfindungen, wie Brennen in den Füßen
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Agranulozytose (stark verminderte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)erste Anzeichen sind grippeähnliche Symptome, wie: Fieber, Halsschmerzen, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen; bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen.
- Fieber

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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