METRONIDAZOL-ratiopharm 400 mg Tabletten 14 St
PZN: 00046350
Grundpreis: 1,05 € / St
Varianten ab 15,27 €
14,70 €*
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetik: Nein
Lebensmittel: Nein
Nahrungsergänzungmittel: Nein
Packungsnorm: N1
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
Monopräparat: Ja
PZN: 00046350
Produktname: METRONIDAZOL RAT 400MG TAB
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 14 St
Darreichungsform: Tabletten
Wirksubstanz: Metronidazol
Anwendungshinweise

Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1/2-1 TabletteGesamtdosis?2-3 mal täglich (max. 2 1/2 Tabletten pro Tag)Wann?zu der Mahlzeit

Bei leichten Infektionen (Behandlungsdauer 5-7 Tage):

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1/2 TabletteGesamtdosis?2-3 mal täglichWann?zu der Mahlzeit

Alternativ - bei leichten Infektionen (Behandlungsdauer 1-3 Tage):

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1-2 TablettenGesamtdosis?2-3 mal täglich (max. 5 Tabletten pro Tag)Wann?zu der Mahlzeit

Bei Trichomonadeninfektionen und Bakterieninfektionen der Scheide - einmalige Gabe:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?5 TablettenGesamtdosis?5 TablettenWann?zu der Mahlzeit

Alternativ - bei Trichomonadeninfektionen (Behandlungsdauer 7 Tage):

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1/2-1 TabletteGesamtdosis?2-3 mal täglich (max. 4 Tabletten pro Tag)Wann?zu der Mahlzeit

Alternativ - bei Bakterieninfektionen der Scheide (Behandlungsdauer 7 Tage):

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1/2-1 TabletteGesamtdosis?2-3 mal täglich (max. 2 1/2 Tabletten pro Tag)Wann?zu der Mahlzeit

Bei Bakterieninfektionen der weiblichen Geschlechtsorgane, des Magen-Darm-Bereichs, Bauchraums, Hals-Nasen-Ohren-Bereichs und des Zahn-Mund-Kiefer-Bereichs - Erstdosis - einmalige Gabe:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?4-5 TablettenGesamtdosis?4-5 Tabletten pro TagWann?zu der Mahlzeit

Bei Bakterieninfektionen der weiblichen Geschlechtsorgane, des Magen-Darm-Bereichs, Bauchraums, Hals-Nasen-Ohren-Bereichs und des Zahn-Mund-Kiefer-Bereichs - Folgebehandlung:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1/2-1 TabletteGesamtdosis?2-3 mal täglich (max. 2 1/2 Tabletten pro Tag)Wann?zu der Mahlzeit

Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 3 1/2 Tabletten pro Tag erhöht werden.

Zur Vorbeugung gegen Bakterieninfektionen - einmalige Gabe:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1 1/2-5 TablettenGesamtdosis?1 1/2-5 TablettenWann?unabhängig von der Mahlzeit

Zur Beseitigung des Erregers Helicobacter: Da es sich um eine Kombinationstherapie mit verschiedenen Arzneimitteln handelt, wird die Dosierung von Ihrem Arzt bestimmt.

Für Kinder ab 6 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Behandlung sollte 10 Tage nicht überschreiten und möglichst selten wiederholt werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Herzfrequenz und Atemnot kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete

- Trichomonadeninfektion der Scheide(Infektion mit Trichomonaden (Kleinstlebewesen))

- Trichomonadeninfektion der Harnröhre bei dem Mann(Infektion mit Trichomonaden (Kleinstlebewesen))

- Amöbenruhr(Infektion mit Amöben (Kleinstlebewesen), die bei den meisten Erkrankten zu einer Darmentzündung mit Durchfällen führt)

- Lambliasis (Giardiasis)(Infektion mit Lamblien (Kleinstlebewesen), die bei den meisten Erkrankten zu einer Darmentzündung mit Durchfällen führt)

- Bakterieninfektionen, wie:

- Bakterieninfektionen der Geschlechtsorgane, wie:

- Bakterieninfektionen der Scheide, eventuell mit Ausfluss

- Gebärmutterschleimhautentzündung (Endometritis)

- Eierstockentzündung (Adnexitis)

- Bakterieninfektionen des Magen-Darm-Traktes

- Bakterieninfektionen des Becken- und Bauchraumes, wie:

- Bauchfellentzündung

- Abszess (Eiterbeule) im Bauchraum

- Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs

- Bakterieninfektionen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches

- Vorbeugung gegen Bakterieninfektionenim gynäkologischen Bereich oder im Magen-Darm-Trakt

In Kombination mit anderen Medikamenten:

- Beseitigung des Erregers Helicobacter pylori, der häufig wiederkehrende Magen-Darm-Geschwüre auslösen kann

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.

Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet bestimmte Bakterien und Kleinstlebewesen (Protozoen) ab, indem er deren Erbgut schädigt. Das Erbgut ist nicht nur für die Weitergabe von Informationen während der Vermehrung der Zellen wichtig, sondern speichert auch Informationen über die Funktion des Stoffwechsels und die Produktion von Zellbestandteilen. Wird das Erbgut geschädigt, so bricht der Stoffwechsel in der betroffenen Zelle zusammen und sie stirbt.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Tablette

StofftypStoffnameStoffmenge
Stofftyp:WirkstoffStoffname:MetronidazolStoffmenge:400 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Lactose-1-WasserStoffmenge:215 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Cellulose, mikrokristallineStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Maisstärke, vorverkleistertStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Povidon K30Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:CrospovidonStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Macrogol 6000Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Siliciumdioxid, hochdispersesStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Magnesium stearat (pflanzlich)Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:CellulosepulverStoffmenge:+
Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Blutbildungsstörungen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erkrankungen der Nervenbahnen
- Erkrankungen, die durch eine Schädigung im Gehirn begründet sind

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform besser geeignet sind.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Aufstoßen, bitteres
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Geschmacksstörungen(metallischer Geschmack)
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Zungenentzündung
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Schlaflosigkeit
- Delirium (Verwirrtheit)
- Erregung
- Depressionen
- Nervenschädigungen
- Missempfindungen, wie Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit
- Krampfanfälle
- Koordinationsstörung
- Sehstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Harnblasenentzündung
- Störungen beim Wasserlassen, wie Inkontinenz und schmerzhafte Blasenentleerung (Dysurie)
- Dunkler Urin, unbedenklich, bedingt durch ein Stoffwechselprodukt des Wirkstoffes
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen
- Fieber
- Allgemeine Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkohol, auch in Speisen, Mischgetränken oder Medikamenten, muss unter allen Umständen während der Behandlung mit dem Medikament und eventuell bis zu 2 Wochen danach vermieden werden. Es kann zu lebensbedrohlichen Situationen, wie Atemnot und Blutdruckabfall, kommen.

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