MEDIKINET retard 5 mg Hartk.m.veränd.Wst.-Frs. 30 St
PZN: 00428809
Grundpreis: 0,58 € / St
17,47 €*

verfügbar

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

Produktinformationen
Details
Apothekenpflichtig: Ja
Monopräparat: Ja
Packungsnorm: N1
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Rezeptpflichtig: Ja
PZN: 00428809
Produktname: MEDIKINET RETARD 5MG HVW
Anbieter: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Packungsgröße: 30 St
Darreichungsform: Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Wirksubstanz: Methylphenidat hydrochlorid
Anwendungshinweise

Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.

Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:

Allgemeine Dosierungsempfehlung:

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?Kinder und Jugendliche von 6-17 JahrenEinzeldosis?1 KapselGesamtdosis?1-mal täglichWann?morgens, zu der Mahlzeit

Wer?Einzeldosis?Gesamtdosis?Wann?
Wer?ErwachseneEinzeldosis?1 KapselGesamtdosis?2-mal täglichWann?morgens und mittags, zu der Mahlzeit

Höchstdosis: Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren: Eine Dosis von 12 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Höchstdosis: Erwachsene: Eine Dosis von 16 Kapseln pro Tag sollte nicht überschritten werden.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Zur Erleichterung der Einnahme können Sie die Kapsel öffnen und den Inhalt mit Nahrung (z.B. Apfelmus oder Joghurt) gemischt einnehmen und Flüssigkeit nachtrinken.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Unruhe, Zittern, Schwitzen, Kopfschmerzen und Bluthochdruck. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete

In Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen:

- ADHS

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von ganz bestimmten Botenstoffen erhöht. Dadurch wird eine verstärkte Aktivität und Wachheit erzeugt und beim Vorliegen einer sog. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) die Konzentration und die Ausgeglichenheit gefördert.

Zusammensetzung

Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel

StofftypStoffnameStoffmenge
Stofftyp:WirkstoffStoffname:Methylphenidat hydrochloridStoffmenge:5 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:Methylphenidat hydrochloridStoffmenge:2,5 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:Methylphenidat hydrochloridStoffmenge:2,5 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:MethylphenidatStoffmenge:4,32 mg
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Zucker-Stärke-PelletsStoffmenge:+
Stofftyp:entsprichtStoffname:SaccharoseStoffmenge:63,57-72,71 mg
Stofftyp:entsprichtStoffname:MaisstärkeStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Methacrylsäure-Ethylacrylat Copolymer (1:1)Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:TalkumStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:TriethylcitratStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Poly(vinylalkohol)Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Macrogol 3350Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Polysorbat 80Stoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:NatriumhydroxidStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:NatriumdodecylsulfatStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:SimeticonStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Siliciumdioxid, hochdispersesStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:MethylcelluloseStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:SorbinsäureStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Indigodisulfonsäure, AluminiumsalzStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:GelatineStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:TitandioxidStoffmenge:+
Stofftyp:HilfsstoffStoffname:Wasser, gereinigtesStoffmenge:+
Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Angstzustände
- Tourette-Syndrom
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Phäochromocytom (Adrenalin produzierender Tumor)
- Glaukom

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Herzerkrankungen, wie:
- Angina pectoris
- Herzrhythmusstörungen
- Herzschwäche
- Herzinfarkt, der erst kurze Zeit zurückliegt
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße, wie:
- Aneurysmen (Ausbuchtung der Gefäßwände)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Gefäßentzündungen
- Schlaganfall (akut)
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Magersucht
- Psychose, auch in der Vorgeschichte
- Selbstmordgedanken, auch in der Vorgeschichte
- Depression, auch in der Vorgeschichte
- Manie, auch in der Vorgeschichte
- Schilddrüsenüberfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 60 Jahren: Auch in dieser Gruppe darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Gewichtsverlust
- Appetitlosigkeit
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Schläfrigkeit
- Benommenheit
- Depressionen
- Stimmungsschwankungen
- Unruhe
- Nervosität
- Halluzinationen
- Reizbarkeit
- Zittern
- Aggressives Verhalten
- Angstzustände
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- Selbstmordgedanken
- Hyperaktivität (psychomotorische)
- gesteigerte Wachheit
- Sehstörungen, wie:
- Doppeltsehen
- Verschwommenes Sehen
- Bluthochdruck
- Pulsbeschleunigung
- Herzklopfen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Hautausschlag, schwerer
- Haarausfall
- Schwitzen
- Husten
- Halsschmerzen
- Rachenentzündung
- Anfälle von Atemnot
- Anstieg der Leberwerte
- Fieber
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Muskelzuckungen
- Allgemeine Schwäche
- Panikattacken
- Stress
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Zahnschmerzen
- Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
- Spannungszustand
- Sitzunruhe (Akathisie)
- Verspannung von Muskeln
- Durst

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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